Bruchpilot 2016

Alle Jahre wieder ...
Die Pokalrunden zum "Tegernbacher Bruchpilot des Jahres 2016" ist eröffnet!

Liste der Anwärter

Roland:(Clubberer, L-213A, Angel S50e)
Christian:1 (Robbe Trainer)
Stefan:1 (Beaver)
Markus:1 (Gee Bee)

Die Abstürze im Detail

22.04.2016 ... das Ende von Rloands Clubberer.

Bei einem Abschwung hat Roland seinen Clubberer aus den Augen verloren.
Kurz vor dem Boden sah er ihn wieder aber um den Flieger wieder hoch zu ziehen war es schon zu spät. Mit lautem Krachen stach der Clubberer in den Acker.

Totalschaden. Rumpf vorne zerbröselt, Flächen gebrochen und der Lipo ging in Flammen auf.

Ein Wiederaufbau war nicht mehr möglich und so wurde der Clubberer von Robert aus dem Acker gezogen und noch am selben Tag am Platz "feuerbestattet".

Stefan hat am 19.07.2016 seine Beaver pulverisiert.

Zu hoch, zu weit, zuviel Sonne im Gegenlicht ... und dann war der Knoten zwischen den Ohren nicht mehr rechtzeitig zu lösen.

Die Beaver hat es schwer erwischt, der komplette Rumpf wurde vorn förmlich zerschmettert.
An einen Wiederaufbau ist derzeit nicht zu denken.

R.I.P. Little Beaver - wir trauern alle jetzt noch um so ein schönes Fliegerle.

Roland hat am 14.08.2016 die L-213A unsanft gelandet.

Der Schaden hält sich für einen solchen Einschlag sehr in Grenzen und ist relativ einfach zu reparieren.
Kleiner Riss im Rumpf, Flächenstahl verbogen, ein Ohr an der Fläche angeknackst.

Glück gehabt, denn es klang heftig zeigt aber was so ein Flieger doch alles wegstecken kann.

Viel schlimmer ist, dass nicht sicher ist woran es lag.
Im Landeanflug hat Roland die QR hochgestellt und plötzlich zog der Vogel stark nach links weg, so dass auch mit Gegensteuern der Crash nicht abzuwenden war.

Christian hat am 07.08.2016 seinen Robbe Trainer in die Bäume gesetzt.

Viel ist nicht passiert, SR neu anscharnieren und hier und da ein Tropfen Seku dann fliegt das Teil wieder.

» siehe auch News vom 07.08.2016

Auch Markus hat es jetzt getroffen.
Am Samstag den 27.08.2016 wurde die Gee Bee mal wieder aus dem Hobbykeller an die frische Luft geführt.

Nach dem Start stieg die Gee Bee in einer Linkskurve sauber gen Westen. Dann drehte Markus in einem grossen 180° Turn wieder zum Platz ein und gab Vollgas für einen schönen Überflug, als es hinter dem linken Wäldchen plötzlich einen grossen Knall gefolgt von einem kurzen Rattern gab und die Gee Bee unktrollierbar zu Boden ging.

Technisches Versagen, dass schwer nachvollziehbar war. Der Trümmerhaufen gab nicht wirklich Aufschluss über die Ursache. Vermutet wird, dass es den kompletten motorspant rausgerissen.

Die schöne kleine Gee Bee von balsaworx.de hatte damit das zeitliche gesegnet. Totalverlust.
Markus überlegt nun was im Winter als neues Projekt der Gee Bee ersetzen könnte.

25.09.2016 ... und wieder hat es Roland getroffen.

So ein wundervolles Wochenende ... nur Roland hatte kein Glück.
Erst gab es Probleme seine L213 mit Startwagen und anschliessend am Bungee in die Luft zu bekommen.

Dann hat er seine Angel S50e aufgebaut. Bei einem tiefen Überflug in Rückenlage kam dann das allseits bekannte Problem "zwischen den Ohren", versteuert und dann gab es nur noch ein lautes Krachen.
Gott sei Dank war der Fangzaun dazwischen, das hätte auch ganz anders enden können.

Die Angel hat jedoch gegenüber dem Zaun den Kürzeren gezogen.
An einen Wiederaufbau ist bei dem massiven Schaden nicht zu denken.

R.I.P. kann man da nur sagen. Alle Anwesenden haben mit Roland getrauert.
Jeder Absturz ist immer grosser Mist, und bei so schönen und teuren Modellen tut es dann noch mal so viel weh.

30.09.2016 ... Problemflieger L-213A

Es nimmt kein Ende. Roland hat mit der L-213A kein Glück.

Nachdem der Startwagen zur Zeit nicht einsatzbereit ist und erst wieder repariert werden muss, versuchte Roland am Freitag die L-213A mit dem Flitschengummi zu starten. Da der Gummi zu wenig Zug zu bieten schien, wurde dieser doppelt genommen.

Markus stand als Starthelfer zur Seite. Der Gummi wurde diesmal gen Süd-West gespannt gegen den recht frischen Wind und alle Anwesenden waren zuversichtlich, dass es funktionieren wird und drückten die Daumen.

Markus übergab also mit ganz leichtem "Aufschwung" die L-213A der Kraft des Gummis und schon ging der Flieger zügig los. Erst mit einem kleinen aber unkritischem Durchsacken flog die L-213A dann gut 1,5m über den Boden und nahm Fahrt auf. Leider hatte der Gummi nicht wirklich grosse Kraft, so dass Roland Bedenken hatte es würde nicht reichen und gab dann Gas noch bevor der Gummi ausgehakt war. Fazit ... die Klapplatte verhakte sich im Seil, rollte das selbige fein säuberlich auf, was dazu führte, dass der Flieger dann mit einem Überschlag in der Wiese landete.

Die Haube ist komplett hinüber, das Seiteruder oben gebrochen und auch eine Fläche hat einen Riss abbekommen. Erstaunlich das nicht mehr Schaden entstanden ist.

Mittlerweile wurde bei Valenta nach Ersatzteilen gefragt, hoffen wir dass da noch was zu bekommen ist. Fläche ist kein Thema und reparabel, Seitenruder liesse sich mit viel Aufwand auch noch reparieren, aber bei der Haube ist nix mehr zu machen.

Schöne Sch*****, aber gib nicht auf Roland! Die Male, die die L-213A sich vom Startwagen in die Lüfte erhob, haben gezeigt dass die Flugleistungen des Seglers wirklich traumhaft sind und auch das Flugbild ist wunderschön.